Blei zählt zu den Umweltgiften, die am weitesten verbreitet sind, und kann unbemerkt über das Leitungswasser aufgenommen werden. Ursache hierfür sind alte Bleileitungen, die noch bis in die 70er Jahre gerade in Nord- und Ostdeutschland vielfach verbaut worden sind. Auch in geringen Konzentrationen ist dieses Schwermetall ein gefährliches Nervengift. Kinder im Mutterleib und in den ersten Lebensjahren sind hiervon besonders betroffen, da der Schadstoff gerade in dieser frühkindlichen Entwicklungsphase besonders schwere Schäden anrichten kann.